Petition der Gruppe TOURISMUS
Im Tourismus ist uns vor allem eine Problematik aufgefallen: Der Zweitwohnungsbau. Der Tourismus ist für Graubünden sehr wichtig, aber wir möchten, dass das Wohnen in Zukunft auch für die einheimische Bevölkerung finanzierbar bleibt.
Deshalb fordern wir:
- dass spätestens ab dem Jahre 2015 in jenen Gemeinden mit einem Zweitwohnungsanteil von über 50% keine neuen unbewirtschafteten Zweitwohnungen mehr gebaut werden dürfen.
Unbewirtschaftete Zweitwohnungen kurbeln im Gegensatz zu Beherbergungsbetrieben die regionale Wertschöpfung nur kurzfristig an. Dies hat zur Folge, dass der einheimischen Bevölkerung der zahlbare Wohnraum entzogen wird. Ausserdem wird Boden verbaut, ohne dass er genügend genutzt wird. - die Vergrösserung des Angebots an preisgünstigen Erstwohnungen.
So kann die Abwanderung von Einheimischen verhindert werden, wodurch das Dorfleben in Zukunft auch in der Nebensaison erhalten bleibt. Wir möchten nicht, dass Familien aus finanziellen Gründen von ihrem Wohnort wegziehen müssen.
» Petition Tourismus [Word-Dokument]
16. Mai 2010
16.05.2010
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17.02.2010
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